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Im Ortlergebiet ist die römisch- katholische Religion schon seit Generationen in der Bevölkerung tief verwurzelt. Ein gut sichtbares Zeichen, dieses innigen Glaubens und der Frömmigkeit sind die vielen schönen Gotteshäuser, die schon seit vielen Jahrhunderten das Landschaftsbild des Ortlergebietes prägen. Auch heute noch werden diese Kirchen von der Bevölkerung mit viel Liebe und Einsatz in Stand gehalten. Ein Blick in die Kirchen verrät viel über den Geist und die Mentalität der Bevölkerung.

Kirchen in Sulden 

Die Pfarrkiche Sulden
Die Alte Pfarrkirche in Sulden stammt aus dem 14. Jahrhundert. Eine größere Erneuerung erfolgte im 16.Jahrhundert. Massives Mauerwerk, das Dach ist mit Holzschindeln gedeckt. Bei Renovierungsarbeiten Anfang der 90er Jahre entdeckte man dekorative Verzierungen und Fresken, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Dargestellt ist der Leidensweg, die Kreuzigung und das Begräbnis Jesu.

Kirchen in Gomagoi

Kirchen in Prad 

Neue Pfarrkirche Maria Königin
Diese Kirche zählt zu den neuesten Sakralbauten im Ortlergebiet. Nach dem Entwurf von Otto Lindner wurde sie 1958 fertiggestellt. Bemerkenswert sind die Glasmalereien in der Taufkapelle und die Sgraffitto Arbeiten an den Seitenaltären von Hans Ebensperger. Die Kirche erstrahlt seit ihrer Renovierung 2002 in neuem Glanz.

St. Johann
Romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Rundabsis und flacher Decke. An der nördlichen Wand sind Reste romanischer Fresken zu sehen. In der Apsis sind Malereien der Vinschgauer Malschule aus dem 15. Jahrhundert noch erhalten.

Wallfahrtskirche zum Hl. Georg in Agums
Von 1303 – 1958 war die St. Georgs Kirche die Pfarrkirche von Prad- Agums. Die romanischen Grünzüge aus dem 13. Jahrhundert gingen durch den einheitlichen gotischen Neubau um 1500 verloren. Am Altar ist der „Große Herrgott“, ein lebensgroßes Kruzifix dem eine wundertätige Wirkung nachgesprochen wird, aus dem 14. Jahrhundert zu besichtigen.

Die Pfarrkirche von Lichtenberg 
Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit: Die Geschichte dieses schmucken Gotteshauses kann bis 1313 zurückverfolgt werden. Hier ist das Schaffen von Künstlern aus dem Vinschgau zu bewundern: Die Steinmetzarbeiten stammen von Christian Greiner und die Malerarbeiten von Karl Plattner.